Sport 2019

Mit dem 10.Leipziger Wintermarathon am 19.01.19 geht es los. Am 02.03. Team Marathon in Brandenburg. In Leipzig am 14.04. wieder zwei Halbe. Danach am 28.04.der Bauhaus Marathon in Weimar. Im Sommer wieder einige Triathlon's, der 18.MDM am 13.10. dann im Herbst.



Erfurt Triathlon am 25.08.2019

und noch ein Triathlon. Mein erster Start in Erfurt. Mit dem Zug recht bequem zum Stotternheimer See gefahren. Hier war im Strandbad alles sehr kompakt und ordentlich aufgebaut. Beim schwimmen im klaren und 24 Grad warmen Wasser durften wir 750m absolvieren. Die Radstrecke war auf dem ersten Kilometer etwas abenteuerlich zu fahren da es eine Plattenstraße war. Dann konnte man aber Tempo machen. Die Sonne meinte es auch gut und so waren es am Ende 32 Grad. Damit hatten dann Einige beim abschließenden Lauf Probleme. Aber auch hier glücklich das Ziel ereicht und das leckere Kuchenbuffet getestet. Eine Medaille gab es nicht aber dafür bei der Hitze nur 300m bis zum Bahnhof, der Zug hatte dann eine funktionierende Klimaanlage.

31. Halle Triathlon am 11.08.2019

und schon wieder ein Triathlon. Das Wetter ist dieses Jahr einfach perfekt dafür. Es ist auch schon ein paar Jahre her als ich in Halle gestartet bin. Ein wirklich gut gefüllter Starterbeutel, bei einem Triathlon sonst eher nicht der Fall. Die Saale, in der wir 500m schwimmen mussten ist aber immer noch sehr dreckig. Lustig war der Start, als wir alle in Wasser sollten und erst einmal im Niedrigwasser im Schlamm versanken. Aber dann wurde geschwommen und alle waren froh als wir wieder aus dem Wasser durften. Die Radstrecke war dann auch eine Überraschung. Viele scharfe Kurven, auch ein Stück (gesperrte) Schnellstraße und durch einen Park, dass ganze vier mal. Der abschließende Lauf bei warmen 28 Grad und viele Sonne war dann auch geschafft. Eine Medaille gab es nicht aber wieder leckere Melonenstücke.

Unionsmarathon 06.07.2019 in Norwegen

Sommerurlaub. Mit dem Wohnmobil nach Norwegen. Am zweiten (Urlaubs)Tag stand dann gleich ein Marathon auf dem Programm. In Rømskog (Norwegen) gingen pünktlich 10 Uhr mit einem Schuss aus der Schrottflinte 44 Läufer (22 Norweger,22 Schweden, 1 Amerikaner und 1 Deutscher) auf die Laufstrecke. Zu erst an einem wunderschönen See direkt auf der Hauptstraße einige flache Kilometer entlang. Die Strecke war nicht abgesperrt aber die Autofahrer sehr freundlich, so das man keine Angst haben brauchte. Ein paar Zuschauer an der Strecke schwenkten eine Norwegen Flagge. Nach etwa 18 km überquerte man dann ganz unkomliziert die "Grenze" zu Schweden. Nur ein kleines Schild zeigte an das man nun in Schweden sei. Hier sah man dann viele schwedische Flaggen an den Häusern. Und es wurde etwas bergig. Ein paar Läufer hatten damit und mit der zunehmenden Wärme zu kämpfen. Die sehr gute Versorgung auf der Strecke war Klasse. Wasser, Cola und die vielen Helfer freuten sich wenn ein Läufer vorbei kam. Die Strecke wurde immer anspruchsvoller und ich musste einige Abschnitte gehen. Aber zum Glück ging es dann die letzten Kilometer, nun wieder in Norwegen, fast nur noch bergab und so kam ich nach 4:31h glücklich ins Ziel. Dort gab es dann eine sehr schöne Medaille und die Familie nahm mich in Empfang. Eine sehr schöne Veranstaltung mit viel Natur, netten Menschen und anspruchsvoller Strecke. Am Ende waren es dann über 600 Höhenmeter irgendwo mittendrin.

29. Bergwitztriathlon am 22.06.2019

endlich mal wieder Triathlon. Und dann auch noch bei userer Lieblingsveranstaltung. Wir waren schon oft hier und die Mädels hatten die Kinderrangliste einige Jahre dominiert. Und ich fand die familiäre Atmosphäre immer toll. Und so sollte es auch dieses Mal wieder sein. Mit dem Zug ging es ganz unkompliziert direkt nach Bergwitz. Zum Glück musste man bei den Jedermännern nur 500m schwimmen. Als das geschafft war gab es zwei flache und schnelle Radrunden und beim abschließenden Lauf bei warmen 28 Grad und viele Sonne war der Zieleinlauf bald geschafft. Dort gab es dann eine schicke Medaille, wieder leckere Melonenstücke und ein volles Kuchenbuffet.

11. SkatMarathon Altenburg am 08.06.2019

Projekt Medaillensammlung Altenburg. Diese besondere Serie der Finishermedaille begann 2010, in den nächsten Jahren soll es so ein komplettes Kartenblatt einer deutschen Skatkarte ergeben. Verletzungsbedingt konnte es diesesmal nur der Halbmarathon sein aber auch der hat es in ALtenburg ja in sich. Bei schülwarmen Temperaturen ging es entspannt auf die hüglige Strecke, der "Aufstieg" zum Schluß kurz vor Ende des Laufes war dann wieder der Highlight und wurde laufend bezwungen. In der Zielgasse gab es wieder die Samba Tänzerinnen und im Ziel die begehrte Medaille.

40.Kopenhagen Marathon am 19.05.2019

Ein verlängertes Wochendende in Dänemark. Freitag am frühen Abend angekommen und so ging es am Samstag Morgen ausgeruht auf ausgedehnte Sightseeing durch Kopenhagen. Eine wirklich schöne Stadt. Zwischendrin wurde die Lauf EXPO besucht, ganz unkompliziert gab es die Startnummer, T-Shirt und den schicken Jubiläums-Rucksack. Am Renntag (Sonntag) am frühen Morgen ganz entspannt vom Hotel mit der (führerlosen) Metro zum Start gefahren. Stephan (TorPeDo aus Berlin) wurde Dank des bekannten rot/blauen T-Shirt im bunten Starterfeld entdeckt, ein kurzer Plausch und schon ging es pünklich 9:30 Uhr für über 13.000 Starter los. Jazz Musik auf den Ohren und den Fotoapparat in der Hand, wurden die ersten Kilometer im dichten Läuferfeld auf teilweise engen Wegen aber auch 4-spurigen Straßen absolviert. War es zum Start noch bewölkt, zeigte sich doch schon bald die Sonne und es wurde warm. Die Menschen an der Strecke feierten die Läufer ausgelassen, viel entspannter als zum Beispiel in Deutschland. Ich genoss den Lauf und hatte schon bald die Halbmarathon Marke hinter mir. Und dann passierte es. An der Seite stand Anton, der blinde Läufer aus Nürnberg mit seinem Laufpartner. Anton und ich waren im Januar 2019 zusammen den Wintermarathon in Leipzig gelaufen und nebenbei erzählte ich ihm das das ich vielleicht in Kopenhagen laufen will. Und nun stand er hier an der Strecke und lief nicht mehr. Schnell wurde klar das sein Laufpartner Wolfgang Probleme hatte und nicht mehr weiterlaufen konnte, diverse Versuche einen anderen Begleitläufer für Anton zu finden waren gescheitert. Auch die vier (!!) Pacemaker für 4:10h wollten ihn nicht mitnehmen, andere Läufer waren etwas "ängstlich" mit einem Blinden zu laufen. Und so wollte Anton an dieser Stelle aufhören und das Rennen beenden. So wurde nicht lange überlegt und ich nahm Anton mit. Als wir dann wieder auf der Strecke waren wurde uns erst bewusst was für ein Zufall das war das ich genau in diesem Moment vorbei kam und ihn gesehen hatte. Im weiteren Gespräch erzählte Anton dann das er in der Starterliste vor einigen Wochen meinen Namen nicht gefunden hatte und so dachte das ich doch nicht starte. Ich hatte mich aber erst 14 Tage vorher angemeldet. So wurde die zweite Hälfte des Laufes doch etwas anders als gedacht. Wir hatten viel zu erzählen, der Wunder nicht genug wohnten wir auch noch im gleichen Hotel. Die Zuschauer waren von Anton begeistert und riefen ständig seinen Namen. Das war schon aufregend. Richtig Gänsehaut bekam ich dann aber als 3 Kilometer vor dem Ziel eine zarte Stimme Antons Namen rief, seine sehbehinderte Frau hatte Anton reden hören (!!) und einfach mal nach ihm gerufen. Als wir dann kurz bei ihr standen war sie ganz erstaunt das ein anderer Läufer neben Anton war. Die letzten Kilometer wurden dann für mich recht schwer, die Sonne schien, es war heiß bei über 25 Grad. Doch Anton motivierte mich und gemeinsam konnten wir sehr glücklich nach 4:22h die Ziellinie überqueren. Eine tolle Finisher Medaille, wenig später eine kalte Cola und alles war gut. Aus einem geplanten entspannten Sonntags Marathon wurde so doch ein etwas aufregender Erlebnislauf mit Anton. Am Ende waren es 13.240 Finisher, es war das größte jemals in Dänemark durchgeführte Marathonrennen. Ein schickes Video vom Zieleinlauf gibt es auch noch Link

100 Jahre Bauhaus Marathon in Weimar am 28.04.2019

Mit dem Zug ging es am frühen Morgen mit Jens Körner ganz bequem von Leipzig nach Weimar. Dort erwartete uns erst einmal leichter Regen. Ein Marathon der besonderen Art erwartete dann die über 2.400 Teilnehmer des einmaligen Bauhaus-Marathon. Das einzigartige Lauferlebnis zeichnete sich durch einen Lauf auf profilierter Strecke aus, der für kulturelle Zwischenstopps ohne Zeitverlust unterbrochen werden konnte. Nach 6 km ging es damit los, eine Kirche und davor waren mehrere Staffeleien aufgestellt und die Läufer konnten ihr ganz persönliches Bild malen, wo gibt es das schon mal bei einem Marathon. Nach der dritten Auszeit traf ich dann Stephan (TorPeDo aus Berlin). Wir hatten sehr viel Spaß beim laufen und ich musste recht viel lachen, ist mir bei einem Marathon so auch noch nicht passiert. Eigentlich sollte es wegen einer kleinen Verletzung nur ein Halbmarathon werden aber es lief einfach und so wurde recht spontan die zweite (neue seperate) Runde in Angriff genommen. Und es war eine gute Entscheidung. Es wurde hügliger, sonnig und es gab neue interessante Kulturauszeiten. Und Stephan war auch noch dabei. Es ging durch wunderbare Natur, vorbei an Schlössern und einem Rapunzelturm mitten Wald. Nach 5:33h inklusive ausgiebigen Auszeiten war dann dieser außergewöhnliche und scheinbar einmalige Lauf zu Ende und es gab die tolle Finisher-Medaille. Leider war die Streckenverpflegung, auch im Zielbereich, SEHR bescheiden, nur Wasser und Bananen. Aber wieder ein sehr schönes Video von Jana Bieler Link zum Video

43. Leipzig Marathon am 14.04.2019

Kurz nach dem Start der Inline-Skater kam Regen auf. Auf der nassen Fahrbahn stürzten einige Skater, es war eine richtige „Rutschpartie“. Dazu kamen dann auch noch unangenehme 3 Grad. Nach 1:26h war der Spuk vorbei und wir total durchgefroren. Eigentlich sollte noch ein gemütlicher Halbmarathon zwei Stunden später gelaufen werden aber meine Füße waren einfach nicht warm gewurden und der Kreislauf nicht stabil. Hoffen wir mal auf besseres Wetter nächstes Jahr.

22. 6-Stunden-Lauf Nürnberg am 16.03.2019

Mein 150. Marathon/Ultra, dafür sollte es mal wieder etwas Besonderes sein, einen 6h Lauf hatte ich auch nocht nicht gelaufen. Mit dem Zug ging es entspannt nach Nürnberg. Der Wettkampfort im traumhaften Park an der Wöhrder Wiese war nur wenige Minuten vom Bahnhof entfernt. Nummernausgabe problemlos. Pünktlich 10 Uhr ging es auf die 1,5 km lange Runde. Das Wetter war recht durchwachsen, mäßiger Regen und Wind bis hin zu leichtem Sturm. Die Rundenzeiten wurden elektronisch mit einem Race Result Einwegchip erfasst und Doppelcheck durch persönliche Zähler. Diese saßen die ganzen 6 Stunden (!) im Start/Zielbereich und mittels Handzeichen wurde der Durchlauf bestätigt. Unterschiedlichste Getränke und leichtes Essen entsprechend läuferischen Erfordernissen gab es beim perfekt ausgestatteten Verpflegungspunkt. Mein Lieblingsessen waren Pellkartoffeln mit einer Brise Salz. Die Getränke wurden in stabilen Plastik Trinkbechern gereicht und nach Benutzung vor Ort gespült (extra Wasseranschluß) und danach wieder befüllt. Es gab auch eine Musikgruppe an der Strecke die leicht psychedelisch angehauchte Lieder spielte, ich hatte entspannten Jazz auf den Ohren und unterwegs immer wieder nette Gesprächspartner wie z.B. Ronald, der diesen Lauf vor über 22 Jahren ins Lebens gerufen hatte und auch heute wieder seine Runden drehte. Am Ende kam dann doch noch die Sonne heraus und der Wind ließ nach. Auch Anton, der blinde Läufer mit dem ich zusammen schon einige Marathos gelaufen bin, war (wieder) dabei und hatte gleich drei Laufbegleiter die sich aller 2h abwechselten. So war es doch ein recht kurzweiliger Lauf und am Ende schaffte ich knapp 58 km, bekam im Ziel eine schöne Finisher Medaille und 500m entfernt eine herrlich warme Dusche. Mal sehen wo es noch so 6h Läufe gibt.

10. Brandenburger TEAMMARATHONN am 02.03.2019

Mit Doro und Thomas von der LG eXa ging es heute als Team "Laufchaoten" bei bewölktem Himmel, etwas Sonnenschein und kühlen 5 Grad auf 6 Runden um den Gördersee in Brandenburg. Bei uns liefen die ersten Runden wie am Schnürchen und es wurde viel gequasselt 😎. Die letzten beiden Runden waren dann für mich recht anstrengend aber meine Mitstreiter versuchten vieles um mich in Ziel zu bringen was wir nach 3:47h sehr glücklich erreichten. Bei der anschließenden Siegesehrung gab es einen tollen Präsentkorb für den 1.Platz in der Mix-Team Wertung 😀. Eine liebevoll organisierte Veranstaltung, vor allem die Verpflegungs- und Streckenposten verdienen ein besonderes Lob !

5. SPUTNIK Park Run - Marathon 2019 am 9.02.2019


SPUTNIK Park Run - Marathon auf dem Prenzlauer Berg. Sehr entspannt und (super) pünktlich mit der DB ins nahe Berlin. Wieder einmal gab es eine sehr abwechslungsreiche Streckenführung auf der knapp 6 km Runde, die 7 mal belaufen werden durfte, auf dem bis dahin unbekannten Prenzlauer Berg. Das Wetter bot von Sonne, Sturm und Regen alles was das Läuferherz erfreut. Und bei fast 900 Höhenmetern wurde man ordentlich gefordert. Aber zum Glück traf ich gleich am Anfang (wieder) Marcel Heinig und wir hatten viel zu erzählen 😎. So verging der Lauf wie im Fluge. Im Ziel wurde jeder Läufer vom gut gelaunten Torpe Do in Empfang genommen und man bekam eine tolle Medaille 🥇. Danke an den wie immer sehr entspannten Organisator Torpe Do für diese perfekte Laufveranstaltung, so schön kann laufen sein. Und ein tolles Video von Jana Bieler Link zum Video

10.Leipziger Wintermarathon am 19.01.2019

Beim 10.Leipziger Wintermarathon im Clara-Zetkin-Park ging es bei meinem zehnten Start mit einer ganz speziellen (Jubiläums) Startnummer zum mittlerweile dritten Mal gemeinsam mit Anton, dem blinden Läufer aus Oberfranken und Martin auf die neue Strecke. Da der Damm am Elsterflutbett nicht mehr gelaufen werden durfte, wurde eine kleinere Runde von 4,2 km gewählt, die man dann zehn mal absolvierte. Bei angenehmen -1 Grad, kein Schnee, dafür aber blauer Himmel und Sonnenschein, verging die Zeit bei diesem perfekt organisierten Lauf wie im Fluge und so kamen wir nach 4:12h glücklich und erschöpft ins Ziel. Dort gab es wieder eine schöne Schneeflocken Finisher-Medaille und eine leckere Torte.